Sicherheit und Hygiene an der Schule

Sicherheit und Hygiene an der Schule

Maßnahmen zur Umsetzung von Sicherheit und Hygiene an der Schule

Die Einhaltung der Sicherheits- bzw. Hygienemaßnahmen ist von großer Bedeutung für die Arbeit aller Beteiligten an der Schule in Zeiten der Pandemie: für alle Kinder, Lehrkräfte, Erzieher*innen, für die Schul- und Hortleitung, die Sekretärin und den Hausmeister und auch für alle Eltern, die Ihre Kinder zur Schule bringen bzw. abholen.

Seit der Schulschließung am 17. März arbeiten wir kontinuierlich an Maßnahmen, die den sicheren Schulbetrieb gewährleisten, soweit es die räumlichen und sanitären Voraussetzungen an unserer Schule zulassen.

Eine große Herausforderung ist die zeitlich versetzte Verteilung der Lerngruppen über den Tag bzw. die Woche hinweg, um den Personenverkehr in den Gebäuden und auf dem Schulgelände so gering wie möglich zu halten.

Der Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Metern und dem regelmäßigen Händewaschen kommen dabei eine besondere Bedeutung zu. Das Tragen von Nasen-Mund-Schutzmasken ist nicht verpflichtend, wird aber empfohlen. Desinfektionsmittel werden den Kindern nicht gereicht.

Anbei eine Übersicht der wichtigsten Maßnahmen, die wir seitdem beschlossen und umgesetzt haben. Dabei orientieren wir uns stets an den Vorgaben, welche wir durch die zuständigen Behörden fortlaufend zugesendet bekommen. Die Maßnahmen werden kontinuierlich bewertet und ggf. an veränderte Situationen angepasst:

Organisatorische Maßnahmen

  • Stabile Gruppen mit 12 Kindern (angepasst an die jeweils unterschiedlichen räumlichen Bedingungen)
  • Festgelegte Sitzplätze in den Unterrichtsräumen unter Gewährung der Mindestabstände
  • Alternierender Präsenzunterricht an unterschiedlichen Tagen
  • Zeitversetzter Schulbeginn bzw. Schulschluss
  • Zeitversetze Pausenregelung bzw. räumliche Trennung auf dem Schulhof
  • Verbot von kontaktintensiven Spielen (z.B. Fußball, Basketball, etc.)
  • Verbindliche Verhaltensregeln für die Kinder, die zur Schule kommen (inkl. Bestätigung der Kenntnisnahme, auch durch die Eltern)
  • Tägliche Besprechung der Regeln mit den Kindern durch die Pädagog*innen
  • Öffnung aller Türen zur Vermeidung unnötigen Kontaktes z.B. zu Türklinken
  • Festlegung von Laufrichtungen in den Treppenhäusern und Fluren
  • Hinweisschilder zur Einhaltung des Mindestabstandes in allen Gebäuden
  • Regeln zum Besuch der Toiletten (Kartensystem an den Türen)
  • Mensasitzordnung unter Gewährung der Mindestabstände
  • Mittagessen nur noch in Einzelportionen, kein Schüsselessen

Hygienemaßnahmen

  • Kontaktlose Begrüßung bzw. Verabschiedung
  • Aufstockung der Seifenspender in den Toiletten
  • Regelmäßiges Händewaschen (beim Ankommen, vor den Mahlzeiten, nach den Hofpausen und bei Bedarf zwischendurch)
  • Regelmäßiges Lüften der Unterrichtsräume
  • Flächendesinfektion in den Unterrichtsräumen (u.a. durch pädagogisches Personal)
  • Zusätzliche Zwischenreinigung durch die Reinigungsfirma aller Kontaktflächen und der Sanitäranlagen (im laufenden Betrieb)

Weitere Materialien zum Download

Der Schulbetrieb in Zeiten der Pandemie ist eine „Gratwanderung“ zwischen der kontinuierlichen Durchsetzung von Regeln bei gleichzeitigem Verständnis für die Bedürfnisse der Kinder. Wir sind uns sehr bewusst über die Schwierigkeit der Einhaltung des Mindestabstandes zwischen den – insbesondere jüngeren – Kindern, die ihrem natürlichen Bewegungsdrang nachkommen müssen.

Die Umsetzung der Maßnahmen kann nur gelingen, wenn alle am Schulleben beteiligten Personengruppen dabei helfen.

Wir appellieren an alle Elternhäuser, die Regeln mit ihren Kindern auch daheim zu besprechen und immer wieder zu thematisieren. Insbesondere auch für die Situation auf den Schulwegen vor bzw. nach dem Schultag.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung zum Gelingen der sukzessiven Schulöffnung.